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Institut für Geschlechter- und Generationenforschung Universitet Bremen
Newsletter 1
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Handgreiflichkeiten sind unter
Partnern in der Scheidungs- und Trennungsphase weiter verbreitet als
offenbar angenommen wird. Dies ist ein Zwischenergebnis unserer Studie zur
Lebenssituation von geschiedenen Vätern, die von Prof. Dr. Gerhard Amendt
und seinem Forschungsteam durchgeführt wird. |
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In 18 Prozent gehen die
Handgreiflichkeiten von Männern und zu 60 Prozent von ihren Partnerinnen
aus. In 22 Prozent der erhobenen Fälle gehen die Handgreiflichkeiten von
beiden Partnern aus. Das Ergebnis ist für die Öffentlichkeit sicher
überraschend, weil es für wenig wahrscheinlich gehalten wird, dass Männer
Ziel von weiblichen Attacken werden. Diese Vorstellung scheint Männern wie
Frauen gleichermaßen schwer zu fallen. Unsere Befragung zeigt jedoch, dass
ein Teil der Männer sich auch noch lange nach solchen Auseinandersetzungen
hilflos und psychisch verletzt fühlt. Nicht selten wird Ihnen im
gerichtlichen Scheidungsverfahren nicht geglaubt, dass sie geschlagen
wurden: "Ein Mann von Ihrer Statur wird nicht von seiner Frau geschlagen!" |
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Für unsere groß angelegte www.vaeterstudie.de suchen wir weiterhin Männer, die über ihre Erfahrungen nach Trennung und Scheidung berichten wollen. |